Bürgerverein Altenburg-Altstadt e.V.
 


Mitteldeutschland - Einzige Perspektive für Altenburg?

Podiumsdiskussion der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit in Kooperation mit dem Bürgerverein Altenburg-Altstadt e. V.

Am 18. Juli 1990 beschloss der Altenburger Kreistag entgegen einer vorangegangenen Bürgerbefragung die Angliederung des Kreises Altenburg an das Land Thüringen. Bis heute ist Altenburg aber nicht vollständig dort angekommen. Immer wieder werden die Folgen dieser Entscheidung vor allem für den wirtschaftlichen und infrastrukturellen Bereich kontrovers diskutiert, wird eine tatsächliche oder vermutete Benachteiligung durch den Freistaat thematisiert. Die diesbezügliche Enttäuschung vieler Bürgerinnen und Bürger der Region machte sich erst kürzlich im Zusammenhang mit dem Problem des Flugplatzes Altenburg-Nobitz Luft, als eine Bürgerinitiative auch in der Landeshauptstadt Erfurt für den Erhalt dieses wichtigen infrastrukturellen Bausteins demonstrierte. Im Rahmen der Veranstaltung wollen wir mit Wissenschaftlern und Politikern darüber debattieren, wie Altenburg künftig mit seiner Randlage in Thüringen umgehen soll und ob es Perspektiven für deren Überwindung gibt. Liegt Altenburgs Zukunft in einem Bundesland Mitteldeutschland oder würde bereits eine stärkere Kooperation zwischen Thüringen und Sachsen zur Verbesserung der Zukunftschancen des Altenburger Landes führen?

Termin: Dienstag, 24.05.2011
Uhrzeit: 19.00 Uhr
Veranstaltungsort: Lindenau-Museum Altenburg


Podiumsgäste:

Prof. em. Dr. Jürgen John, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Historisches Institut

Dr. Monika Micheel, Leibniz-Institut für Länderkunde Leipzig

Franka Hitzing (MdL), Vizepräsidentin des Thüringer Landtags, Stellvertretende Vorsitzende der Landtagsfraktion der FDP

Sieghardt Rydzewski, Landrat des Landkreises Altenburger Land


Moderation:

Matthias Purdel, Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, Landesbeauftragter Thüringen